Demenz

Entzündungen in der Mundhöhle begünstigen Demenz. Deshalb sollte eine Parodontitis zahnärztlich behandelt werden. Aber auch entzündete Zahnwurzeln und NICOs (FDOKs) wirken sich ungünstig aus und sollten grundsätzlich therapiert werden, um das Demenzrisiko zu mindern.

Eine Darmsanierung sollte immer auch im Blickfeld stehen, da sich ein erkrankter Darm ungünstig auf das Gehirn auswirken kann (Darm-Hirn-Achse, Gut-Brain-Axis)

Jegliche Nahrungsmittelunverträglichkeit führt zum Leaky Gut und damit zu kognitiven Problemen. Besonders Kuhmilchproteine (H-Milch) und auch neuzeitliche Glutene sowie viel Zucker meiden! (Die Glutene alter Getreidesorten wie Emmer, Einkorn, Dinkel etc. verhalten sich günstiger)

Spezialisierte Labore (z. B. IMD, Berlin) bieten die Bestimmung des Demenzrisikos aus dem venösen Blut.

Die im Folgenden erwähnten Maßnahmen können besonders in der Frühphase der Demenz hilfreich sein.

Präparate aus der Bio Immun Gen Medizin (Mikroimmuntherapie):

  • DEMENTREG/MIR
  • NEURODEGENEREG
  • AUTIMREG, sofern ein autoimmunes Erkrankungsgeschehen im Labor nachweisbar ist (ärztliche Diagnose)
  • MEMORYREG zur Verbesserung der Gedächtnisleistung, optional
  • Alle zu bestellen bei Easy-Apotheke, Wörth a. d. Isar oder Metatron-Apotheke, Wien

Nahrungsergänzungsmittel

  • Magnesium: Ein Drittel der erwachsenen Deutschen weist einen Magnesiummangel auf, im Besonderen Jugendliche, Sportler und Ältere. Beachte: der Magnesium-Serumwert, der normalerweise vom Arzt bestimmt wird, ist für die Frage, ob ein Mangel vorliegt, nicht geeignet, da bei normalen Werten im Blut dennoch in den Geweben ein Mangel bestehen kann. Der geeignete Wert heißt „hämatokritkorrelierte Vollblut-Mineralanalyse“. Dieser Wert muss beim Arzt speziell angefragt werden und in ein Speziallabor gesendet werden. Es werden dabei auch andere Mineralien bestimmt.

    Einnahme: Es sollte eine Mischung von 15 verschiedenen Magnesiumverbindungen eingenommen werden, worin auch Magnesiumtaurat enthalten ist. Zusätzlich kann Magnesium-L-Threonat als Einzelsubstanz eingenommen werden. Nur die beiden letztgenannten gelangen ins Gehirn und verbessern die Denkleistung. In Bezug auf Demenzerkrankung: Studien weisen darauf hin, dass insbesondere Mg-L-Threonat die Rekombination von Synapsen im Gehirn fördern kann. (Siehe YouTube Dr. Selz, Magnesium; Präparate erhältlich z. B. bei Vitaminexpress oder Dr. Selz GmbH)

  • Huperzin A
  • Vit. B-Komplex mit Pantothensäure bei Mangel (Laboruntersuchung)
  • Selen, OPC als Antioxidantien
  • Omega-3-Fettsäuren mit reichlich EPA und DHA
  • Vit. D vorbeugend, dauerhafte Einnahme in jedem Altersbereich zur Aufrechterhaltung eines gesunden Wirkspiegels (mehr zu Vitamin D). Wenn die Nierenwerte in Ordnung sind, kann man durchaus einen therapeutischen Bereich von 80-90 ng/ml anstreben. Werte jedoch regelmäßig kontrollieren.
  • Serrapeptase und Nattokinase könnten in bescheidenem Umfang amyloide Plaques und Tau-Protein auflösen

Vorteilhaft ist eine stetige geistige Beanspruchung, um verlorengegangene neuronale Verbindungen neu zu kombinieren.