Nico bezeichnet eine Erweichungszone im Inneren des zahnlosen
Kieferknochens. Diese Knochenerweichung ist völlig schmerzfrei. Meistens
finden sich NICOs an jener Stelle, an der die Weisheitszähne entfernt worden
waren. Sie können sich aber oftmals auch noch dahinter finden. Der Knochen
ist dort weich wie Quark. Gleichzeitig findet sich in dem erweichten Knochen
degeneriertes Fettgewebe. Dieses wiederum produziert überschießend den
Immunbotenstoff RANTES. RANTES wirkt im gesamten Körper
entzündungsfördernd. Es handelt sich um eine „Stumme Entzündung“ (Silent
Inflammation), welche bei vielen Erkrankungen eine unrühmliche Rolle spielt.
Genannt werden: Rheuma, Krebs, Brustkrebs, Chronisches Müdigkeitssyndrom,
Chronisches Fatigue Syndrom CFS, fehlender Lebensantrieb, fehlende
Lebensenergie, Burnout, Hashimoto-Schilddrüsenerkrankung und viele mehr.

Wodurch entstehen NICOs?

Die Zone der Knochenerweichung bildet sich infolge einer starken
Minderdurchblutung. Das mitvorhandene Fettgewebe benötigt per se nur eine
geringe Blutversorgung. Traumatische Weisheitszahnentfernungen und
entzündete Zahnwurzeln können die Ursache sein. Oftmals ist jedoch keine
Ursache für die Minderdurchblutung zu erkennen.

Wie werden NICOs behandelt?

Der Zahnarzt eröffnet den Kieferknochen und entfernt alles erweichte Gewebe.
Der umgebende Knochen wird angefrischt, damit sich neue Blutgefäße
ausbilden können.

NICO wird eigentlich präziser als FDOK bezeichnet. (Fettig Degenerative
Osteolyse und Osteonekrose des Kieferknochens) (Osteolyse =
Knochenauflösung; Osteonekrose = Absterben des Knochens).
Engl.: AIOJ = Aseptical/Avascular Ischemic Osteonecrosis of the Jawbone