Biologische Zahnmedizin – für Ihre Gesundheit im Einklang mit dem Körper

Die biologische Zahnmedizin betrachtet Zähne und Kiefer nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit dem gesamten Organismus. Ziel ist es, Belastungen zu erkennen und schonend zu beseitigen – für eine nachhaltige Verbesserung Ihrer Gesundheit.
Mit einer kinesiologischen Testung von Zahnstörfeldern und NICO-Kieferostitis (FDOK) spüren wir mögliche chronische Entzündungsherde im Kiefer auf. Bei Bedarf führen wir gezielte NICO-OPs durch, um diese Störfelder zu entfernen und die Heilung zu fördern.
Unsere biologische Zahnsanierung kombiniert modernste Zahnmedizin mit naturheilkundlichen Ansätzen. Dabei arbeiten wir nach den Prinzipien der ganzheitlichen Zahnmedizin und der Umweltzahnmedizin, um Materialien und Methoden zu wählen, die besonders gut verträglich sind.
Auch bei der Focus- und Zahnherd-Therapie legen wir großen Wert auf Präzision und Sanftheit – für ein gesundes Fundament. Wenn Implantate notwendig werden, setzen wir auf Keramikimplantate als metallfreie, biokompatible Lösung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein NICO?
Bei NICOs handelt es sich um Bezirke im Inneren des Kieferknochens, meistens im Bereich der früheren Weisheitszähne. In diesen Bezirken ist die Knochensubstanz weich wie Quark. Gleichzeitig ist reichlich Fett eingelagert hat, Fett, das dort nicht hingehört.
Dieses eingelagerte degenerative Fettgewebe nun produziert einen Immunbotenstoff (Chemokin) namens RANTES. RANTES wirkt im gesamten Körper hochgradig entzündungsfördernd, es trägt also zu einer Silent Inflammation bei.
Das ist zunächst einmal nicht gut. Warum ist der Kieferknochen an manchen Stellen weich und mit Fett angereichert? In diesen Regionen sind nicht ausreichend Blutgefäße und damit Blutversorgung vorhanden. Somit fehlt dort die Ernährung für die Ausbildung von solidem, festem Knochen. Und es bildet sich wohl deshalb degeneratives Fettgewebe, weil Fettgewebe für seine Existenz eher weniger Ernährung benötigt. Fettgewebe in anderen Körperregionen produzieren auch RANTES, jedoch nur sehr kleine Mengen, so dass das RANTES in der Blutbahn weitgehend der NICO im Kiefer zuzuordnen ist. NICOs können im Kieferknochen sogar ganz selbständig bestehen, meistens hinter der Weisheitszahn-Stelle. NICOs sind völlig schmerzfrei. Sie sind meistens immer schon mehrere Jahrzehnte vorhanden.
Was bewirken NICOs in der Weisheitszahnregion?
Es zeigen sich häufig folgende Symptome:
– Mangelnde (psychische) Energie, Verlust des Lebensantriebs, Burnout
– Beeinträchtigter Schlaf, verminderte Regeneration
– Orthopädisch: Probleme im hinteren Bereich der Schultern, Probleme mit der Extremitätenmuskulatur
RANTES lässt sich über das Venenblut bestimmen. Das Labor IMD in Berlin ist das bekannteste Labor, welches die Bestimmung vornimmt. Die Kosten für die Bestimmung des Laborwertes liegen bei etwa 30 Euro. Wenn Sie Ihren RANTES-Wert bestimmen lassen möchten, kann der Zahnarzt die Blutabnahme veranlassen. Sie verschicken dann das Blutröhrchen sicher verpackt an das Labor. Die Blutprobe ist nicht zeitkritisch, es ist also keine übertriebene Eile beim Versand geboten. Zahnärzte, die NICOs behandeln und regelmäßig RANTES bestimmen lassen, haben alles Erforderliche für die Blutabnahme einschließlich Versandtasche vorrätig.
NICO stellt aus medizinischer Sicht einen Arbeitsbegriff für die beschriebene Erweichung des Kieferknochens dar. Die Entstehung des Namens zu erläutern, würde hier zu weit führen. Aber der Begriff NICO hat sich nun einmal etabliert. Ein besserer, ebenfalls gebräuchlicher Begriff lautet FDOK: Fettig Degenerative Osteolyse und Osteonekrose des Kieferknochens. Osteolyse und Osteonekrose bedeuten aufgelöster bzw. abgestorbener Knochen.
Warum Keramikimplantate statt Titanimplantate?
Implantate aus Zirkonoxid-Keramik sind noch verträglicher als Titanimplantate. Ihre Einheilzeit ist etwas länger als jene von Titanimplantaten. Während Titanimplantate im Sinne einer Fremdkörperreaktion sehr freudig einheilen, werden Keramikimplantate vom Immunsystem so gut wie nicht erkannt. Die Festigkeit im Knochen nach Abschluss der Einheilung ist identisch.
Keramikimplantate nehmen weniger leicht Verschmutzung an. (Aus der Lebenserfahrung: Sanitäre Gegenstände bestehen wegen der geringeren Verschmutzung aus Keramik und nicht aus Metall.)
Bei metallischen Titanimplantaten wird eine Antennenfunktion diskutiert.
Für wen ist die biologische Zahnmedizin geeignet?
Sie ist besonders geeignet für Menschen mit chronischen Erkrankungen, Allergien, Materialunverträglichkeiten oder unklaren Beschwerden, bei denen Zahn- oder Kieferprobleme als Mitursache vermutet werden. Aber auch für gesundheitsbewusste Patienten ist sie eine sinnvolle Vorsorge.
Biologische Zahnmedizin in Wörth a. d. Isar
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